Zwischen all dem müssen

Es gibt Tage, da fühlt sich alles zu viel an. Nicht, weil etwas Außergewöhnliches geschieht. Sondern weil es nicht aufhört.

Gedanken. Verantwortung. Erwartungen. Und irgendwo dazwischen geht etwas verloren.

Manchmal ist es nicht die Schwere der Dinge, sondern ihre Dauer. Dieses ständige Weitergehen, ohne wirklich anzukommen.

Vielleicht geht es in solchen Momenten nicht darum, etwas zu verändern. Nicht darum, etwas richtig zu machen.

Vielleicht reicht es, kurz innezuhalten. Den Atem wieder zu spüren. Einen Moment ohne Anspruch zuzulassen. 

Nicht alles muss heute gelöst werden. Manches darf einfach da sein.

Und manchmal- reicht genau das.

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